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Fr. 28.08.2018, 10-16 Uhr

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Ort:  Berlin, Werkstatt der Kulturen, Wissmannstr. 32

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Schutz von Ureinwohnerland der Palawan

Spenden Sie für die Unterschutzstellung von Ureinwohnerland im Bulanjao-Bergland im äußersten Süden der philippinischen Insel Palawan!

In den Gemeinden Sumbiling und Taratak leben zusammen etwa 3.200 Menschen, davon gehört etwa die Hälfte der Ureinwohnergruppe der Pala’wan an (indigene Bevölkerung).

Weniger als 100 Bewohner der beiden Gemeinden verfügen über eine feste Anstellung. Dies sind in erster Linie Verwaltungsangestellte und Lehrer. Der Haupterwerbzweig ist die Landwirtschaft. Überwiegend werden Reis, Mais, Kokosnuss und Ananas angebaut. Außerdem gibt es Fischer.

Das Bulanjao-Bergland im Süden Palawans war seit jeher unwegsames, schroffes Bergland und blieb in der Zeit der großen Regenwaldabholzungen der 70er bis Ende der 80er Jahre weitgehend von Zerstörung verschont. Seit dem weltweit steigenden Bedarf an Bodenschätzen ist der Süden Palawans jedoch ins Interesse internationaler Bergbaukonzerne geraten. Mit dem technischen Fortschritt wird die Erschließung der letzten Bergregenwälder der Philippinen immer einfacher.

Sowohl die Rio Tuba Nickel Mining Corporation als auch die MacArthur Mining Corporation haben Anträge auf Untersuchungsbohrungen im Projektgebiet gestellt, um nach neuen abbauwürdigen Bodenschatzvorkommen zu suchen. Die Bataraza Consolidated, Inc. (BCI) plant außerdem den Aufbau einer Gummibaum-Plantage, die jedoch von der indigenen Bevölkerung abgelehnt wird. Dies bedroht den Lebensraum der Ureinwohnergruppe der Pala’wan.

Da die Provinzverwaltung den Pala’wan keinen ausreichenden Schutz zur Sicherung ihrer natürlichen Lebensgrundlagen vor den drohenden Bergbauaktivitäten bietet, ist es notwendig, das angestammte Nutzungsgebiet der ethnischen Minderheit der Pala’wan sowie speziell die Trinkwasserquellen unter Schutz zu stellen. Nach philippinischen Recht könnten diese Gebiete  einerseits als Ureinwohner-Ahnenland und andererseits als Trinkwasserschutzgebiet ausgewiesen werden. Aufgrund der sich ausbreitenden Bergbauaktivitäten in der Provinz Palawan ist höchste Eile geboten, die natürlichen Lebensgrundlage der Berglandbewohner unter Schutz zu stellen.

Seit Juli 2008 arbeitet Carpus in einem gemeinsamen Projekt mit der philippinischen Partnerorganisation „Environmental Legal Assistance Center“ (ELAC) an der Unterschutzstellung des Ureinwohnerlandes.

Folgende Ziele sollen mit dem Projekt erreicht werden:
- Sicherung der Lebensgrundlage der Bewohner des Bulanjao-Berglandes
- Erstellen von Ressourcenmanagementplänen für die Gemeinden Sumbiling und Taratak
- Beantragung eines Landtitels für das Ureinwohner-Ahnenland
- Ausweisung eines Trinkwasserschutzgebietes

Die Gesamtkosten des Projektes betragen 90.000 Euro. Wir müssen 10% davon als Eigenmittel aufbringen, das sind 9.000 Euro.

Bitte unterstützen Sie uns mit einer Spende, damit wir die Finanzierung des Projektes absichern können. Selbstverständlich stellen wir Ihnen dafür eine Spendenquittung aus. Vielen Dank.

Spendenkonto: Carpus e.V., Konto 800 815 6700, BLZ 430 609 67, GLS Bank
Geben Sie für dieses Projekt das Stichwort „Spende Ureinwohnerland“ an.

Spenden leicht gemacht: Nutzen Sie die Möglichkeit des Online-Spendens auf unserer Homepage.

Wenn Sie Payback-Punkte sammeln, können Sie für dieses Projekt auf der Payback-Spendenwelt auch Paybackpunkte spenden.

Möchten Sie gern anonym soenden, so können Sie das auch auf der seriösen Spendenplattform www.betterplace.org tun. Betterplace stellt Ihnen für Ihre Spende ebenfalls eine Spendenbescheinigung aus.